Life Update I Blog Insight

Hallo ihr lieben,

es ist eine Weile her, dass ich etwas gepostet habe. Das hat verschiedene Gründe, die ich euch hier gerne kurz erklären möchte. Und wie es mit dem Blog weitergeht.

Wo war ich?

Wie vielleicht einige mitgekommen haben, habe ich die letzten Jahre meinen Master in Wirtschaftspsychologie gemacht. Aber das leider nicht Vollzeit, sondern berufsbegleitend mit erst 40 und dann 30 Stunden pro Woche. Nebenbei zu bloggen hat lange ganz gut geklappt, aber seitdem ich mich intensiv mit meiner Masterthesis beschäftigen musste, konnte ich mich einfach nicht mehr auf den Blog konzentrieren. Es war für mich einfach nicht möglich mit gutem Gewissen am PC zu sitzen und nicht meine Thesis vor mir zu haben, sondern WordPress. Respekt an alle, die das hinbekommen! Das ist also der erste Grund, warum es hier ruhig wurde. Meine Thesis habe ich vor zwei Wochen abgegeben, sodass mir dieses Thema schon mal keine Sorgen mehr bereitet ;).

Was passiert mit dem Blog?

Worüber ich aber schon lange nachdenke ist, wie es hier inhaltlich weitergehen soll. Jeder, der sich ein wenig mit „Wie starte ich einen erfolgreichen Blog“ beschäftigt hat, kommt relativ schnell zu der Aussage: „Finde deine Nische!“. Und ja, es wird auch gesagt, dass das etwas dauern kann und sich mit der Zeit entwickelt, aber mir fiel es von Anfang an super schwer, mich auf ein Themengebiet zu begrenzen. Ich habe viel nachgedacht, was ich hier hauptsächlich posten soll: Rezepte, Beauty, Reisen, Beziehungstipps, Life-Hacks, Lernhilfen, Produkttests… (Warum ich niemals Fashion-Blogger werde, lest ihr bald). Mir macht alles Spaß und mir fällt zu allem etwas ein. Aber das ist keine Nische und das will dann doch keiner lesen! Oder? Mir gefällt mein Blog nicht mehr so sehr, weil mir selbst die „Klammer“ über alle Themen fehlt.

Seitdem ich meinen Kopf wieder etwas freier habe, habe ich mir vorgenommen, den Blog zu überarbeiten und auch einen neuen Namen zu finden. Und da hab ich wieder überlegt, was meinen Blog ausmacht. Und kam zum selben Ergebnis, nämlich dass ich in keine Nische passe (oder passen will). Ich will mich einfach nicht auf eine Sache spezialisieren! Und bei meiner Suche nach Antworten, was bei mir eigentlich falsch läuft, bin ich dann mehr oder weniger durch Zufall auf den Begriff der Scanner-Persönlichkeit gestoßen. Und obwohl ich sehr vorsichtig mit Selbstdiagnosen bin, habe ich mich darin so sehr wiedererkannt! Ganz kurz gefasst: „Scanner“ (ich mag diesen Begriff nicht so sehr) haben so viele Interessen, dass sie sich niemals auf ein Hobby/Thema/Projekt spezialisieren können und wollen. Sie wollen alles wissen, aber nicht zu 100%. Und fangen ständig etwas Neues an, ohne eine Sache richtig zu Ende zu bringen. Falls ihr mehr wissen möchtet, kann ich euch dieses Buch von Barbara Sher* empfehlen, das ich gerade lese.

Und so habe ich dann endlich verstanden, dass es für mich niemals eine Nische geben wird. Und was ist die Konsequenz? Aufhören zu bloggen?

Was jetzt?

Nein. Mir ist es ab jetzt einfach egal, dass ich keine Nische habe und ich möchte über alles schreiben, was mich gerade interessiert. Ohne darüber nachzudenken, ob es inhaltlich irgendwie hier rein passt. So ist übrigens auch damals mein Name Liveaholic entstanden, als Ableitung von „Shopaholic“. Nur, dass ich eben nicht nur nach Shoppen süchtig bin, sondern immer nach etwas anderem! Den Namen behalte ich also erstmal ;)

Wenn ihr also Wünsche habt, über was ich hier mal schreiben soll, immer her damit!


 

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