Jahresrückblick 2017

Das Internet ist voll mit Jahresrückblicken. Rückblicke voller Erfolge und schöner Momente. Wenn ich heute auf 2017 zurückschaue, fällt es mir schwer, die guten Momente zu sehen. Irgendwie bin ich an Silvester immer etwas melancholisch und verspüre eine gewisse Unzufriedenheit. Ich weiß nicht woher das kommt, vielleicht wegen zu hoher Erwartungen an mich selbst (vor allem im Vergleich zu anderen), oder weil ein paar Dinge tatsächlich gerade nicht so gut laufen, wie sie könnten. Trotzdem habe ich dieses Jahr tolle Dinge erlebt. Deshalb schreibe ich jetzt diesen Jahresrückblick, um mir – und euch – das Positive an 2017 zu zeigen. Besser geht immer, aber man muss auch dankbar für das sein, was man schon hat :)

Ich fange direkt mit Highlight des Jahres an – meine „kleine“ Weltreise. Schon immer ein Traum gewesen und dieses Jahr konnte ich ihn mir erfüllen. 29 Tage, 7 Flüge, 4 Stops, 1 Mal die Datumsgrenze überschritten. Unzählige Schritte, Sonnenuntergänge, Milchkaffees und Fotos. Erinnerungen für ein ganzes Leben.

 

Aber auch den Rest des Jahres hat es mich an ein paar schöne Orte verschlagen: Hannover, Wien, Belgien mit lieben Freunden und Familie.

Ich habe mein berufsbegleitendes Masterstudium im Mai endlich beendet. Fast ein Jahr später und weniger gut als geplant, aber ich bin trotzdem stolz und froh, dass ich es geschafft hab.

Ich habe die Pille abgesetzt und fühle mich damit super. Habe weiter Tennis gespielt und bin regelmäßig ins Gym gegangen und habe wieder mal gemerkt, wie gut mir das tut. Habe mitbekommen, wie Freunde den Bund der Ehe eingegangen sind.

Habe mir mein lange gewünschtes MacBook gegönnt. Habe wieder mehr gelesen und weniger Serien geschaut. Ich weiß seit diesem Jahr – glaube ich – endlich, was mir steht und wie ich mich wohl fühle. Ich bin besser darin geworden, dass mir egal ist, was andere Leute von mir denken. Habe alte Freundschaften aufleben lassen und neue geschlossen.

Ich habe herausgefunden, dass ich ein Scanner bin und bin dadurch ein Stück entspannter geworden und verstehe mich selbst ein wenig besser.

Und last but not least – ich wohne jetzt seit zwei Jahren glücklich mit meinem Freund in unserer gemeinsamen Wohnung. Auch wenn sich das unspektakulär anhört, ist das für mich – nach schlechten Erfahrungen – nicht selbstverständlich. Ich bin immer noch sehr glücklich in meiner Beziehung und froh, meinen besten Freund an meiner Seite zu haben, der mich immer zum Lachen bringt und versucht, das Beste aus mir herauszuholen.

Danke an alle, die dieses Jahr mit mir verbracht haben – sei es im Real Life oder online ;)


 

Share: