Fastenzeit – 6 Wochen verzichten I meine Tipps

Hallo!

Heute beginnt die Fastenzeit und ich nutze diese Zeit gerne, um nach den ganzen Feiertagen wieder mehr auf meine Ernährung zu achten. Ich verzichte während der nächsten Wochen auf zwei Dinge: industriellen Zucker und Akohol.

Fastenzeit

Auf Alkohol zu verzichten fällt mir sehr leicht, da ich ihn nicht brauche um Spaß zu haben und auch sonst keinen Wein oder so zum Essen trinke ;)

Zucker ist schon schwieriger. Er macht einfach so viele Lebensmittel so viel leckerer und auch ich liebe Süßigkeiten! Sehr! Aber ich weiß auch, dass Zucker nicht gut für meinen Körper ist und ich sehr sparsam damit umgehen sollte. Das ist aber oft gar nicht so einfach.

Ich habe letztes Jahr das erste Mal gefastet. Nicht aus religiösen Gründen oder um abzunehmen, sondern einfach um meinem Körper etwas Gutes zu tun und bewusster zu essen. Zucker und Alkohol waren in den Wochen davor nämlich etwas zu oft am Start ;) Viele Dinge habe ich aus meiner Fastenzeit übernommen und weiter gemacht.

Wir wissen alle, dass Zucker nicht nur schlecht für die Zähne ist, sondern auch für den Rest des Körpers. Und als ich mal darauf geachtet habe, wo überall Zucker enthalten ist, war ich echt erschrocken!

Auch dieses Mal möchte ich beim Fasten so gut es geht auf alle verarbeiteten Zuckerarten verzichten, wie Invertzuckersirup, Rohrzucker etc. Das habe ich einfach so für mich beschlossen und jeder kann das für sich selbst anders festlegen. Erlaubt waren für mich z.B. Honig, Agavendicksaft und ab und zu Rohrohrzucker.

Hier also nun meine Tipps, um den Süßigkeiten den Kampf anzusagen:

1. Finde Ersatzprodukte

Ganz im Ernst: Niemand kann von heute auf morgen auf alle geilen Sachen verzichten. Ich zumindest nicht. Aber nur weil ich keinen Industriezucker essen möchte, muss ich nicht aufhören zu genießen ;)

Eines meiner Lieblingsprodukte sind Fruchtjoghurts wie z.B. Froop. Darauf möchte ich natürlich verzichten und habe mir mein eigenes Froop gemacht. Dazu nehme ich einfach Naturjoghurt und Fruchtmus und bei Bedarf noch Honig oder Agavendicksaft. Und es gibt mehr als nur Apfelmus! Alnatura und auch viele Supermärkte haben ein tolle Auswahl an Fruchtmus (Fruchtmusen, Fruchtmuses, Fruchtmusi…?). Aber achtet darauf, dass kein Zucker enthalten ist. Meist sind die Bio-Varianten frei davon.
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Genauso findet man, wenn man ein wenig sucht, Müsli ohne Zucker, z.B. von Alnatura. Müsli kann man sich aber auch super selbst zusammen mischen!

Wenn es um Getränke geht bin ich ein großer Fan von Saftschorlen! Ich weiß, dass keine Schorle schmeckt wie eine Fanta oder Cola, aber es ist zumindest eine gesündere Alternative, die man sich mal zum Essen dazu bestellen kann. Mein absoluter Favorit: Maracuja-Schorle! Unglaublich lecker! Auch hier ist es gar nicht so einfach, Säfte zu finden, die zuckerfrei sind, aber es gibt sie, bspw. von Aldi. Damit die Schorle auch gut schmeckt, sollte das Mischverhältnis von Saft und Wasser 2:3 betragen. Viel Sprudel ist noch mal leckerer ;)

2. Trainiere Deinen Geschmack

Ich habe gemerkt, dass sich mein Geschmack mit der Zeit verändert hat. Was ich früher super lecker fand, finde ich heute viel zu süß. Besonders merke ich das bei Tee. Mindestens zwei Löffel Zucker mussten rein, sonst hat alles nur nach heißem Wasser geschmeckt. Ich weiß nicht mehr genau wann ich die Umstellung geschafft hab, aber mittlerweile trinke ich alle Tees ohne Zucker. Der perfekte ohne-Zucker-Einsteiger-Tee ist meiner Meinung nach die Sorte „Türkischer Apfel“, weil er schon von allein relativ süß schmeckt. Aber natürlich auch die Tees von Teekanne mit Stevia benötigen keinen extra Zucker, weil sie von allein super lecker süß schmecken!

Fastenzeit

Wenn Du nicht auf Deinen täglichen Kaffee verzichten kannst, versuche mal eine milde Sorte mit viel Milch. So kann ich Kaffee sehr gut ohne Zucker trinken.

Mit der Zeit gewöhnt man sich an den neuen, nicht so süßen Geschmack der Lebensmittel. Überleg mal, wie viel Kilo Zucker Du dadurch im Jahr sparst ;)

3. Machs Dir selbst!

Du hast es vielleicht schon erkannt und das ist auch der wichtigste Tipp: verzichte soweit es geht auf Fertigprodukte und verarbeitete Lebensmittel. Wie oben schon gesagt, enthalten so viele Produkte unnötigen Zucker und das kann man so leicht umgehen. Salatdressing, Fruchtjoghurt, Suppen etc. kann man super einfach selbst machen und dabei verzichtet man dann nicht nur auf Zucker sondern auch noch auf eine Menge anderer schlechter Sachen, wie Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker.

Eine Sache noch: ja, ich mache in meiner Fastenzeit auch Ausnahmen, was den Zucker angeht. Aber nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt, wie z.B. bei einem Geburtstag. Da finde ich es doch irgendwie unhöflich, kein kleines Stück vom Kuchen zu essen. Ich faste letztendlich nur, um meinem Körper etwas gutes zu tun und nicht, um jemandem etwas zu beweisen. Das solltest auch Du immer im Hinterkopf behalten. Trotzdem habe ich den Willen und die Disziplin, die Fastenzeit durchzuziehen ;)

Also, ich hoffe meine Tipps konnten Dir helfen, falls Du versuchst auf Süßigkeiten oder zu viel Zucker zu verzichten. Die gleichen Tipps kannst Du natürlich übertragen, falls Du auf Fleisch oder so verzichten möchtest.

Viel Erfolg! :)


 

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