Mein Jahresrückblick – was ich dieses Jahr gelernt habe

Hallo!

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und alles ist voll mit Jahresrückblicken. Hier also meiner! Ich möchte Dir aber nicht erzählen, was ich alles erlebt habe, sondern was ich dieses Jahr für mich gelernt habe. Vielleicht hilft es Dir oder unterhält Dich zumindest ;)

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Ich liebe und brauche Sport

In der ersten Jahreshälfte habe ich noch ziemlich regelmäßig Sport gemacht. War laufen, habe Training zu Hause gemacht und es ab und zu sogar noch zu meinem geliebten Pole Dance geschafft. Ironischerweise hat meine „Sportsaison“ mit einem sommerlichen Beachvolleyball-Match geendet. In der Nacht danach bekam ich meine Blinddarmentzündung und habe von da an nicht mehr richtig reingefunden. Aber der Sport fehlt mir. Ich merke, dass ich nach der Arbeit gereizter bin, wenn ich mich nicht genug bewege. Und mir fehlt auch dieses Körpergefühl, das ich habe, wenn ich regelmäßig Sport mache. Mir geht es nicht ums Abnehmen. Ich möchte mich nur fit, beweglich und gesund fühlen. Regelmäßige Sport treiben steht definitiv ganz oben auf meiner Liste der guten Vorsätze ;)

Ich brauche Zeit für mich – mehr als ich dachte

Ich dachte immer, dass ich am liebsten unter Menschen bin und keine Zeit für mich alleine brauche. Dieses Jahr habe ich aber öfter gemerkt, dass ich die sogenannte „Me-time“ wirklich brauche, um ausgeglichen zu sein. Wenn ich den ganzen Tag, mit Arbeit, Terminen und ToDos gefüllt habe, bin ich abends eine Furie und nicht mehr ansprechbar. Wahrscheinlich verständlich. Aber auch nach einem normalen Arbeitstag geht es mir so viel besser, wenn ich nach Hause kommen kann und erstmal 20 Minuten für mich haben kann, in denen ich dann einfach auf YouTube hänge etc. Das musste ich erst mal selbst für mich herausfinden.

Wir haben es unfassbar gut

Natürlich haben die Anschläge von Paris zum Nachdenken gebracht, aber auch bei dem was sonst auf der Welt passiert, habe ich gemerkt, dass wir in einem unfassbar privilegierten, sicheren und wohlhabenden Land leben. Das würdige auch ich zu selten. Ich bin aber sehr dankbar, dass es mir so gut geht. Es ist nicht selbstverständlich, jeden Tag etwas sauberes, frisches zu essen und zu trinken zu bekommen und ohne Angst, angegriffen zu werden, auf die Straße gehen zu können, ein Dach über dem Kopf und etwas zum Anziehen zu haben.

Man muss ändern, was man nicht akzeptieren kann

Ich habe mir in diesem Jahr einen neuen Job gesucht. Diese Entscheidung zu treffen hat echt lange gedauert. Aber ich war lange unglücklich und irgendwann hat mich die Situation von innen kaputt gemacht. Es ging nicht mehr. Nach der definitiven Entscheidung zu gehen, war ich wieder fröhlich und voller Energie. Mehr dazu kannst Du hier lesen.

Good things take time

Was wäre ein Jahresrückblick ohne den Fakt, dass ich diesen Blog gestartet habe? J Die Idee gab es schon im Frühling letzten Jahres, aber dieses Jahr war es dann endlich soweit. Und natürlich träumt man davon, dass der eigene Blog super erfolgreich wird, weil man alles rein investiert was man hat – aber die Realität ist anders. Glaub mir, ich versuche so regelmäßig wie möglich zu schreiben, und ich habe auch hunderte Ideen. Aber ein guter Post ist nicht immer innerhalb von 15 Minuten geschrieben. Das kostet Zeit, die ich gerne investiere, die aber neben Job, Studium und Privatleben nicht immer zu finden ist. Ich musste erst lernen, mit diesem Druck, den ich mir selbst auferlege, umzugehen.

Auch in anderen Situationen habe gelernt, dass man nicht alles übers Knie brechen kann, sondern einfach mal Geduld haben muss. Einiges erledigt sich von alleine :)

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Insgesamt war mein Jahr sehr positiv und ich bin sicher, das nächste wird noch besser!

Hast du etwas in diesem Jahr gelernt? Ich freue mich auf Kommentare über Deinen persönlichen Jahresrückblick! :)

In diesem Sinne wünsche ich Dir schon mal einen guten Start in ein neues, erfolgreiches und gesundes neues Jahr 2016! Lass krachen!


 

 

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2 Gedanken zu „Mein Jahresrückblick – was ich dieses Jahr gelernt habe

  1. Christine sagt:

    Ich will auch wieder mehr und regelmäßig Sport treiben. Ich war nie sonderlich sportlich und würde jetzt auch nicht behaupten, dass ich es liebe, aber ich habe einfach gemerkt, dass es mir gut tut. Ich weniger verspannt bin usw. Leider bin ich in der zweiten Hälfte dann länger Krankgeworden und total aus dem Rhythmus gekommen. Das will ich im neuen Jahr echt wieder anpacken. ;)

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