Tipps fürs Schreiben der Bachelor Arbeit – Die Gliederung und die Struktur

Hallo!

Heute geht es weiter mit dem zweiten Teil meiner Reihe zu wissenschaftlichem Arbeiten. Den ersten Teil findest Du hier.

gliederung

Teil 2

Die Gliederung

Ich kann nicht genug betonen, wie wichtig die Gliederung ist! Wenn Du Dein Thema gefunden und Dich ein bisschen eingelesen hat, möchtest Du vielleicht direkt draufloszuschreiben, weil Du plötzlich ganz viele Ideen hast. Das ist auch in Ordnung, aber wundere Dich nicht, wenn Du nach ein paar Seiten alles umschmeißen musst, weil es keinen roten Faden gibt. Der ist nämlich extrem wichtig.

Deswegen solltest Du Dir die Zeit nehmen, eine Gliederung zu machen.

Selbst wenn Deine Dozenten oder Betreuer keine Gliederung vorab sehen möchten, solltest Du eine für Dich selbst anfertigen und sie eventuell von Deinem Betreuer absegnen lassen. Das macht außerdem einen guten Eindruck ;)  Sie sollte jedoch nicht nur aus Einleitung, Hauptteil und Schluss bestehen, sondern detaillierter sein.

Wichtig: ich rede nicht vom fertigen Inhaltsverzeichnis, welches später in die Arbeit kommt. Die Gliederung gibt Dir Orientierung. Du wirst sie auf jeden Fall einige Male umschmeißen und abändern, aber das ist gut so! Während Du schreibst, wirst Du merken, wo etwas nicht passt oder fehlt. Und genau dafür ist die Gliederung da.

Wissenschaftliche Arbeiten fangen meist mit dem theoretischen Hintergrund Deines Themas an.  Du erläuterst die Problemstellung und die Zielsetzung der Arbeit und begründest, warum Du es gewählt hast und welchen Beitrag Du zum aktuellen Forschungsstand leisten möchtest.

Im Hauptteil werden der aktuelle Stand der Forschung beschrieben und wichtige Begriffe definiert. Deine Hypothesen werden untersucht, Aussagen diskutiert und die Ergebnisse dargestellt. Deine eigene Meinung gehört hier noch nicht rein.

Zuletzt fasst Du die Ergebnisse der Arbeit noch einmal kurz zusammen, sprichst Empfehlungen aus, sagst, wo es eventuell Schwierigkeiten gab und gibts Vorschläge für weitere Forschungsansätze.

Beim erstellen der Gliederung fängst Du am besten mit der ersten Ebene an – den Kapiteln – und überlegst Dir dann, welche Punkte dazu gehören und Du erläutern wirst. Wenn Du eine gute Gliederung hast, musst Du die einzelnen „Kapitel“ nur noch befüllen und die Arbeit kommt Dir nicht mehr wie ein riesengroßes Projekt vor, weil Du es in kleine Teile geteilt hast, die gut abzuarbeiten sind.

Die Struktur

Alle wissenschaftlichen Arbeiten sind meist nach dem gleichen Prinzip aufgebaut:

  • evtl. Abstract (Kurzzusammenfassung der ganzen Arbeit)
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Symbolverzeichnis
  • Tabellenverzeichnis
  • Abbildungsverzeichnis
  • Textteil
  • Literaturverzeichnis
  • Anhang
  • Eidesstattliche Erklärung

Wie die einzelnen Verzeichnisse aussehen, zeige ich Dir im nächsten Teil! :)

Hast Du Fragen oder weitere Tipps zum wissenschaftlichen Arbeiten? Freue mich auf einen Kommentar :)


 

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